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Team Chauffeure und Pflegefachpersonal zu Besuch in der San Arena


Redaktion zeka Stiftung

Am Samstag, 20. Februar war es für die Chauffeure und Chauffeusen vom zeka Zentrum Aarau wieder soweit: Sie besuchten eine Weiterbildung in der San Arena Zürich. Für das Chauffeurenteam ist es verpflichtend, innerhalb von fünf Jahren fünf Weiterbildungen zu besuchen, um ihren Fähigkeitausweis nach der Chauffeurenzulassungsverordnung (CZV) nicht zu verlieren.

Es ist auch uns bei zeka wichtig, dass eine regelmässige Weiterbildung erfolgt. Die San Arena Zürich bietet Kurse in 1. Hilfe auf unterschiedlichen Niveaus an. Die Chauffeure und Chauffeusen haben ihren ersten Kurs vor zwei Jahren besucht. In diesem Kurs lernten sie die Grundlagen der Wiederbelebung und den Einsatz eines Defibrillators kennen. Da das Chauffeurenteam täglich auf unseren Strassen unterwegs ist, sind solche Weiterbildungen unabdingbar.

So absolvierten wir gemeinsam den Refresher an diesem Samstag. Es wurden die Grundlagen wiederholt, d.h. was muss ich tun, wenn ich eine scheinbar leblose Person vorfinde. Wie gehe ich vor und auf was muss ich achten. Dazu übten wir den Einsatz des Defibrillators.

Am Nachmittag ging es auf den Parcours. Dort sind reale Situationen, wie sie uns im Alltag begegnen können, nachgestellt. Ein Teil der Chauffeure wirkte jeweils als Statisten mit und der andere Teil als Helfer. Es war ein spannender, lehrreicher und kurzweiliger Tag.

Text und Fotos: Madlén Adam–Klee, Teamleiterin Tagesstruktur Schule und Internat Aarau

Auch das Pflegefachpersonal des zeka Zentrum war in der San Arena in der Weiterbildung

Am 27. Februar morgens um sieben starteten acht Frauen aufgeteilt in zwei Privatautos nach Zürich-Wiedikon mit dem Ziel: „Durch Auffrischung der Nothilfe mehr Sicherheit im Ernstfall zu erlangen“.

Gut gelaunt oder zumindest ausgeschlafen, erreichten wir den Sitz der San Arena pünktlich. Im Durchführungsraum empfing uns unsere, wie wir bald feststellten, freundliche, fähige und pragmatisch-praktische Instruktorin. Bei der theoretischen Einführung erprobten wir in Kleingruppen unser Wissen über die lebensrettenden Erstmassnahmen - Sofortmassnahmen, Alarmierung, Patientenbetreuung, Übergabe an den Rettungsdienst - anhand des Ampelsystems. Die richtige Ausführung der Bewusstlosenlagerung übten wir praktischerweise am Boden in Selbsterfahrung. Das Handling des Heimlichgriffs, angewandt bei Verlegungen der Atemwege, war dabei genauso ein Thema wie das spezielle Verfahren bei Kleinkindern.

Der Nachmittag gehörte der Praxis. Jede Teilnehmerin war in der komfortablen Lage, an einer eigenen Puppe zu üben. In Zweierteams wurde die Wiederbelebung (Thoraxkompression) und Beatmung mit und ohne Taschenmaske (ohne Einsatz eines Defibrillators) durchgespielt. Da die Puppen elektronisch verbunden waren, konnten wir danach unsere mehr oder weniger erfolgreichen Rettungen am Monitoring selbst überprüfen und wiederholen. Zum Abschluss spielten wir auf dem Parcours zwei mögliche, realistische Unfälle nach. Hier kam dann der externe Defibrillator zum vollen Einsatz. Wir beendeten den Tag bestens gelaunt und mehr als ausgeschlafen.

Text: Marina Taddei, Pflegefachfrau HF, Sozialpädagogin HF zeka Zentrum Aarau