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zeka-Rollers zu Gast bei belgischen Freunden


Redaktion zeka Stiftung

Nachdem beide zeka-Rollers-Teams ihre letzten Meisterschaftsturniere gespielt hatten, stand an Pfingsten ein neues, aufregendes Abenteuer auf dem Programm: Aufgrund des guten Abschneidens und ihrer erfrischenden Spielweise am internationalen Züri-Turnier wurden die zeka-Rollers vom belgischen Team Gidos Screamers an den Flanderncup eingeladen. Das Turnier fand dieses Jahr bereits zum vierten Mal statt und war sehr hochwertig besetzt, fanden sich doch unter den zwölf Teams die Meister aus den Niederlanden, Deutschland, Italien und Belgien.

Nachdem am Freitagmorgen ganz viel Material im Car untergebracht war sowie Spieler und Helfer einen bequemen Platz eingenommen hatten, ging die Reise durch Frankreich und Luxemburg nach Roselare, dem Zentrum Westflanderns.

Am Samstag starteten die zeka-Rollers ideal mit einem 10:0-Sieg gegen ein belgisches Team, danach folgte ein Sieg gegen Push aus Breda (Niederlande) und zwei Niederlagen, eine gegen den holländischen Meister und eine sehr unglückliche gegen Magic Torino aus Italien. Mit den tollen, für lautstarke Turnierunterstützung sorgenden Fans besuchten wir am Abend ein belgisches Restaurant und liessen uns von der belgischen Küche verwöhnen – «Fritten» gehörten natürlich dazu.

Der Sonntag startete happig mit Spielen gegen Dreieich (Deutschland) und Venezia (Italien). Beiden Meisterteams konnte bis zur Halbzeit ein Unentschieden abgetrotzt werden. Trotz den Niederlagen waren wir sehr stolz, den erfahrenen Gegnern viel abverlangt zu haben. Bei unserem letzten Spiel des Turniers, es ging um Rang 7 oder 8, hiess der Gegner wieder Magic Torino. Diesmal konnten wir unsere Leistung souverän abrufen, sodass das Resultat mit 12:1 zu unseren Gunsten keine Fragen offenliess.

Beim Farewell-Dinner mit allen Teams wurden viele neue Kontakte geknüpft und international über Hockey philosophiert. Dass Jan Schäublin als bester Stockspieler ausgezeichnet wurde, freute uns riesig und setzte dem Abend das Krönchen auf.

Die Rückfahrt verlief ausserordentlich ruhig. Ob schon von neuen internationalen Abenteuern geträumt wurde? In einer Wachpause entstanden noch folgende Erinnerungsperlen:

«Gegen holländisches Team gewonnen! Viele Lernmöglichkeiten auf hohem Niveau!», Ben

«Konnten gegen Spitzenteams mithalten!», José

«Schiriniveau ist in der Schweiz besser!», Colin

«Mein Unterzahltor und der gute Teamzusammenhalt!», Susanne

«Dass wir gegen Torino 12:1 gewannen im Platzierungsspiel!», Lea

«Beeindruckend starke Mannschaftsleistung und ich war ein Teil davon!», Ajeev

«Shut-out im Eröffnungsspiel!», Mateo

«Tore gegen Meisterteams! Grosser Spass beim Zuschauen der spannenden Spiele!», Michael

«Kontakte zu anderen Hockeybegeisterten, mit viel Herzblut liebevoll organisiertes Turnier!», Michel

«Grandioses Helferteam, grosse Fanunterstützung, alles lief rund ohne Zwischenfälle!», Ute

«Unterzahlspiel, brillantes Rangspiel, Freude am internationalen Zusammensein!», Iris

Herzlichen Dank allen, die uns dieses wunderbare Erlebnis ermöglicht haben: dem perfekten Helferteam, unserem Schiri Colin, dem Chauffeur Marco sowie den Fans, die uns bis nach Belgien treu begleiteten, und natürlich der Schweizerischen Muskelgesellschaft und dem Rollstuhlclub Aargau, die uns grosszügig finanziell unterstützten.


Text: Michel Joye, Trainer zeka-Rollers