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Bachfischet 2018: Die Eulen flatterten im Wind


Redaktion zeka Stiftung

Kaum hatte das neue Schuljahr begonnen, starteten in den Klassen bereits die Vorbereitungsarbeiten für den diesjährigen Bachfischet. Die Schülerinnen und Schüler bastelten fleissig bunte Eulen-Lampions in den unterschiedlichsten Farben und mit fantasievollen Mustern.  Die grossen Augen der Tiere wurden aus Seidenpapier gefertigt, sodass diese in der Dunkelheit besonders hell leuchteten. Schon bald schmückten die ersten Lampions die Gänge des Schulhauses, was die Vorfreude natürlich noch mehr wachsen liess.

Am Freitag, 21.September 2018, war es endlich soweit! Am Nachmittag hatte die Lehrerschaft die Pontons geschmückt sowie die restlichen Ruten und Lampions für die älteren Schülerinnen und Schüler bereitgelegt. Schon während den Vorbereitungsarbeiten zog ein rauer Herbstwind auf, und auch die ersten Regentropfen liessen nicht lange auf sich warten. Zwar gaben die flatternden Eulen im Herbstwind ein schönes Bild ab, doch bestand die Befürchtung, dass die Lampions unter zu starkem Regen in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies veranlasste die Lehrpersonen, spontan zu einer kreativen Lösung zu greifen. Kurzerhand wurde allen Eulen ein Regenmänteli aus Plastikfolie übergezogen.

Gegen 19 Uhr trafen bereits aufgeregt die ersten Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhausplatz ein. Stolz zeigten einige von ihnen den Eltern ihre gefertigten Lampions. Die Pontons wurden bestiegen, die Lampions an den Ruten befestigt und die Schar setzte sich langsam in Bewegung, um sich frühzeitig im Umzug einzureihen. Nun hiess es unter freudiger Anspannung noch etwas auszuharren, bis endlich um 20.15 Uhr die Lichter der Stadt Aarau gelöscht wurden und es losging. Umsäumt von klatschenden Zuschauerinnen und Zuschauern setzte sich das Lichtermeer in Bewegung. Die Schülerinnen und Schüler sangen und riefen lauthals das eingeübte Bachfischet-Lied und präsentierten stolz ihre gebastelten Werke. Zum Glück waren die Lampions mit elektrischen Lichterketten versehen, sodass der noch immer anhaltende Wind der Leuchtkraft der Lampions nichts anhaben konnte.

Der Umzug endete im Aarauer Schachen, wo die Eltern ihre Kinder beim abgemachten Treffpunkt stolz in Empfang nahmen. Der krönende Abschluss stellte wie jedes Jahr das prächtige Feuerwerk am dunklen Aarauer Nachthimmel dar. 


Text und Fotos: Sabrina Bopp, Teamleiterin Kindergarten/Unterstufe