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50 Jahre zeka: Gemeinschaftswerk "Sitzsack"


Redaktion zeka Stiftung

Ein weiteres Partizipationsprojekt nimmt Formen an: Vier Therapeutinnen vom zeka Ambulatorium Baden basteln mit ihren kleinen Klientinnen und Klienten Buchwürmer aus Filz. Diese entstehen in der Ergo- und in der Physiotherapie und zieren künftig einen roten Sitzsack. Für einmal basteln die Kinder etwas, das sie nicht mit nach Hause nehmen können, sondern leisten mit ihren Buchwürmern einen nachhaltigen Beitrag an das 50-Jahr-Jubiläum von zeka. Der Sitzsack bietet nämlich spätestens ab 2017 eine bequeme und einladende Sitzgelegenheit im Wartezimmer des Ambulatoriums Baden. Er soll mit seinen Buchwürmern zum Lesen inspirieren - oder einfach zum Schlafen, Träumen und Spielen.

Es erklärt sich von selbst, dass dieses Basteln bei zeka ein therapeutisches Ziel hat. Die Kinder trainieren Abläufe und Handlungen, arbeiten an ihren Sensibilitäts- und Wahrnehmungsproblematiken, üben sich in Ausdauer, Geduld und Konzentration und schulen ihre taktilen Fähigkeiten. Ist der Wurm schon dick genug? Wann und wie bekommt der Wurm die Augen? Welche Haltung hat das Kind beim Arbeiten? Kann es diese variieren? Nutzt ein Kind mit einer halbseitigen Lähmung tatsächlich beide Hände gleichermassen und stärkt so seine weniger starke Seite? Solche und andere Fragestellungen werden spielerisch in das Basteln bzw. in die Therapie eingebaut und fördern das Kind in seiner Entwicklung.

So entsteht ein wunderbares, farbiges Gemeinschaftswerk, welches künftig hoffentlich vielen Vätern, Müttern, Kindern und Geschwistern eine  bequeme und inspirierende Wartezeit ermöglicht!

Text und Fotos: Petra Bolfing, Leiterin Marketing, PR und Fundraising