zeka Zentren für körperbehinderte Kinder

Die Tagesschulen in Aarau und Baden-Dättwil sowie das Wocheninternat in Aarau sind ein Angebot für normalbildungsfähige und lernbehinderte Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderungen.

Angebot
In Aarau bieten wir rund 80 Plätze, in Baden-Dättwil rund 60 Plätze an. Das schulische Angebot reicht vom Kindergarten über Primar-, Real- und fachweise Sekundarschule bis zur Berufswahlschule.

Wir sind als Tagesschulen organisiert, stellen die sozialpädagogische Betreuung sowie die Grund- und Behandlungspflege sicher und organisieren den Transport. In Aarau bieten wir 15 Plätze im Wocheninternat an. Die Berufswahlschülerinnen und -schüler wohnen in der Regel vom Montag bis Freitag im Wocheninternat in Aarau.

Einzugsgebiet
Das Einzugsgebiet des zeka Zentrum Aarau erstreckt sich über die südwestliche Hälfte des Kantons Aargau sowie den östlichen Teil des Kantons Solothurn, dasjenige des zeka Zentrum Baden über die nordöstliche Hälfte des Kantons Aargau. Im Wocheninternat Aarau wohnen Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Einzugsgebiet.

Aufnahmeverfahren
Das Aufnahmeverfahren beginnt mit der Empfehlung des Schulpsychologischen Dienstes (SPD) unter Berücksichtigung von medizinischen und heilpädagogischen Kriterien. Die Zuweisungsbehörde ist die Schulpflege und/oder der Gemeinderat der Wohnortsgemeinde. Das interne Aufnahmeverfahren beginnt mit dem Erstkontakt der Eltern und umfasst eine Vorstellung beim Therapiearzt sowie ein Aufnahmeassessment.

Schule
Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen unterrichten in kleinen Klassen. Je nach Behinderungsgrad der Kinder und Jugendlichen setzen wir stundenweise pädagogische Assistenzen ein. Der Unterricht orientiert sich am aargauischen Lehrplan. Die Lernziele vereinbaren wir individuell. Dabei berücksichtigen wir den aktuellen Entwicklungsstand sowie die Behinderung der Kinder und Jugendlichen. Der Sportunterricht findet zum Teil im Therapie- oder Schwimmbad statt.

Therapie
Integriert in den Stundenplan erhalten die Kinder und Jugendlichen therapeutische Förderung. Das Angebot umfasst Logopädie und ärztlich verordnete Therapien wie Physiotherapie, Ergotherapie und Psychomotoriktherapie.

Sozialpädagogische Betreuung und Pflege
In den Freistunden und über den Mittag werden die Kinder sozialpädagogisch gefördert und betreut. Dieser Bereich ist auch zuständig für die Grund- und Behandlungspflege der Kinder und Jugendlichen sowie für die Organisation des Transportes.

Arbeitsweise
Wir orientieren unsere Arbeit an Zielen, die wir mit allen Beteiligten planen und vereinbaren sowie regelmässig überprüfen. Unsere Stärke ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Eltern, Schule, Sozialpädagogik und Therapie ergänzen sich gegenseitig. Das gemeinsame Ziel ist die ganzheitliche, individuelle Entfaltung des einzelnen Kindes und Jugendlichen in seinem Umfeld. Kinder und Jugendliche partizipieren möglichst an normalen Lebensbereichen, lernen kompetent zu handeln sowie selbständig und selbstbestimmt die eigenen Beziehungen zu gestalten.

Finanzierung
Unser Angebot wird durch den Kanton und individuelle Beiträge der Invalidenversicherung (medizinisch-therapeutisches Angebot) sowie durch das Schulgeld der Wohngemeinde finanziert. Die Eltern leisten einen Beitrag an die Verpflegung.

Unsere pädagogische und therapeutische Prozessgestaltung orientiert sich an der ICF (Konzept für Funktionale Gesundheit) sowie an den Konzepten Empowerment und Kooperative Agogik.

Das Thema Beziehungsgestaltung ist uns sehr wichtig. Im Jahr 2004 hat der Stiftungsrat ein entsprechendes Konzept verabschiedet. Sollte es dennoch zu Unstimmigkeiten kommen, hilft das Papier "Unzufrieden bei zeka? Was tun?" weiter.

 

Kontakt

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