Zentren für körperbehinderte Kinder

Unsere Stärke ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Eltern, Schule, Sozialpädagogik und Therapie ergänzen sich gegenseitig. Das gemeinsame Ziel ist die ganzheitliche, individuelle Entfaltung des einzelnen Kindes und Jugendlichen in seinem Umfeld. Wir lehren die Schülerinnen und Schüler, mit ihren Behinderungen umzugehen, führen sie zur Selbständigkeit und bereiten sie auf die nächsten Lebensabschnitte vor.

Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen unterrichten kleine Klassen mit 4 bis 10 Kindern vom Kindergarten über Primar-, Real- und fachweise Sekundarschule bis hin zur Berufswahlschule. Je nach Behinderungsgrad der Kinder werden stundenweise Klassenhilfen eingesetzt. Der Unterricht erfolgt in Anlehnung an den aargauischen Lehrplan und wird individualisierend nach heilpädagogischen Grundsätzen auf die Möglichkeiten und den Entwicklungsstand der Kinder ausgerichtet.

Der Sportunterricht erfolgt zum Teil im Schwimmbad. Dank einer besonderen Methode, der Halliwick-Schwimmmethode, erreichen die Kinder im Wasser eine erstaunliche Selbständigkeit.

Das therapeutische Angebot umfasst Logopädie und ärztlich verordnete Therapien wie Physiotherapie, Ergotherapie und Psychomotoriktherapie.

Über die Mittagszeit und in den Freistunden werden die Kinder von sozialpädagogisch und pflegerisch ausgebildetem Personal betreut und gefördert. Der sozialpädagogische Bereich ist auch zuständig für den Transport.

Unsere pädagogische und therapeutische Prozessgestaltung orientiert sich an der ICF (Konzept für Funktionale Gesundheit) sowie an den Konzepten Empowerment und Kooperative Agogik. 

Das Thema Beziehungsgestaltung ist uns sehr wichtig. Im Jahr 2004 hat der Stiftungsrat ein entsprechendes Konzept verabschiedet. Sollte es dennoch zu Unstimmigkeiten kommen, hilft das Papier "Unzufrieden bei zeka? Was tun?" weiter.

Kontaktperson: Carlo Mettauer, Bereichsleiter Schulen

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